Ausbildung

Informationen für den Ausbildungsberuf:

Fliesen-, Platten- u. Mosaikleger/in

Vorteile: vielseitig, abwechslungsreich, gut bezahlt

Nachteile: wer Spaß an dem Beruf hat, wird keine Nachteile finden

Für jeden der heute eine Lehrstelle sucht, ist es schwer, bei der Berufsauswahl die richtige Entscheidung zu treffen.

In vielen Branchen wird es Zukunftsaussichten geben, die Baubranche jedoch wird auch immer weiterleben, denn ohne Handwerker geht es nicht.

Fliesen sind Fliesen, so einfach ist es nicht – die Entwicklung in der Fliesen-Branche geht immer weiter. Vor einigen Jahren war das Dickbettverfahren noch das Non-Plus Ultra, (Fliesen mit Sand und Zement ansetzen), heutzutage wird immer mehr im Dünnbett-verfahren (Kleber) gearbeitet. Aber es gibt noch sehr viele weitere Möglichkeiten – für den werdenden Fliesenleger bedeutet dies, dass er viel lernen muss. Aber dadurch wird der Arbeitsbereich auch sehr abwechslungsreich und interessant.

Was macht ein Fliesenleger sonst noch, außer Fliesen verlegen?
Er muß auch Putze und Estriche herstellen können, um diese später mit Fliesen etc. zu belegen. In der Ausbildung bekommt der Auszubildende einen super Einblick in die gesamte Bau-Struktur. Aus jedem Gewerk erfährt er auch weitere Kleinigkeiten mit.

Die Fliesenlegermeisterbetriebe und Ihre Auszubildenden
Das Fliesenleger-Gewerk ist in dem ganzen Bau-Gewerbe noch ein ziemlich familiäres Gewerk, in dem es doch noch herzlicher und nicht so rauh und hart wie in anderen Gewerken zugeht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass Fliesenleger eine ziemlich feine Arbeit ausführen, wo es Fingerspitzengefühl und Kreativität braucht.

Die fertiggestellte Arbeit
Die Arbeit eines Fliesenlegers ist eine Arbeit, die man auch nach der Fertigstellung noch betrachten kann. Die Arbeit sieht man, das ist in anderen Gewerken oft anders. In dem Beruf kann man sehen, was an dem Tag geleistet wurde.

Weiterbildung in diesem Beruf
Für Jugendliche, die gerne vielleicht zukünftig in einer führenden Position wären, steht in diesem Beruf einiges an Möglichkeiten offen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Fliesenleger, besteht die Chance eine Meisterschule zu besuchen, bei der man zum Abschluss den Meisterbrief erhält. Anschließend besteht die Möglichkeit zu studieren, evtl. Architektur oder Innenarchitektur, oder auch in Richtung Bachelor/Master gibt es noch viele Wege.

Fazit zum Berufsbild:
Der Fliesenlegerberuf ist ein sehr schöner und abwechslungsreicher Beruf. Man hat viel mit Menschen zu tun, es kommt immer wieder etwas Neues. Kein Tag ist wie der andere! Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr gut und man kann dabei noch gutes Geld verdienen.

Bei der Ausbildungsplatzsuche ist zu empfehlen, sich bei den Betrieben mal persönlich vorzustellen. Mit einem Anruf alleine ist es nicht getan. Viele Betriebe würden vielleicht ausbilden, aber sie wissen nicht was auf sie zukommt. Deswegen einfach mal hingehen und nachfragen, ob sie ausbilden.

Ausbildung
Das 1. Ausbildungsjahr wird an der einjährigen Berufsfachschule absolviert.
Der Lehrling erhält eine einjährige Grundausbildung im Berufsfeld Bau.Ab dem 2. Lehrjahr erfolgt die Ausbildung im Betrieb und im Blockunterricht in der Berufsfachschule und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum.Ausbildungsvergütungen:

Stand: 01. Juni 2018

Vorvertragsjahr
51,00 € Taschengeld (Schüler)
10,25 € pro Betriebstag

2. Ausbildungsjahr / 1. betriebliches Ausbildungsjahr
1.200,00 €

3. Ausbildungsjahr / 2. betriebliches Ausbildungsjahr
1.475,00 €