Ausbildung

Informationen für den Ausbildungsberuf:

Fliesen-, Platten- u. Mosaikleger (m/w/d)

Vorteile: Vielseitig, abwechslungsreich, gut bezahlt.

Nachteile: Wer Spaß an dem Beruf hat, wird keine Nachteile finden.

Für jeden der heute eine Lehrstelle sucht, ist es schwer, bei der Berufsauswahl die richtige Entscheidung zu treffen.

In vielen Branchen sind die Zukunftsaussichten schlecht, die Baubranche jedoch wird immer weiterleben und ohne Handwerker geht es nicht!

Fliesen sind Fliesen, so einfach ist es nicht – die Entwicklung in der Fliesen-Branche geht immer weiter. Vor einigen Jahren war das Dickbettverfahren noch das Non-Plus Ultra, (Fliesen mit Sand und Zement ansetzen), heutzutage wird immer mehr im Dünnbettverfahren (Kleber) gearbeitet. Aber es gibt noch sehr viele weitere Möglichkeiten – für werdende Fliesenleger (m/w/d) bedeutet dies, dass viel gelernt werden muss. Dadurch wird der Arbeitsbereich jedoch sehr abwechslungsreich und interessant.

Was gehört zum Berufsbild sonst noch, außer Fliesen verlegen?
Man muss auch Putze und Estriche herstellen können, um diese später mit Fliesen etc. zu belegen. In der Ausbildung bekommt der/die Auszubildende einen super Einblick in die gesamte Bau-Struktur. Aus jedem Gewerk erfährt man weitere Details.

Die Fliesenlegermeisterbetriebe und Ihre Auszubildenden
Das Fliesenleger-Gewerk ist in dem ganzen Bau-Gewerbe noch ein ziemlich familiäres Gewerk, in dem es doch noch herzlicher und nicht so rauh und hart wie in anderen Gewerken zugeht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass Fliesenleger eine ziemlich feine Arbeit ausführen, hier braucht  es Fingerspitzengefühl und Kreativität.

Die fertiggestellte Arbeit
Die Arbeit eines Fliesenlegers ist eine Arbeit, die man auch nach der Fertigstellung noch betrachten kann. Die Arbeit sieht man, das ist in anderen Gewerken oft anders. In diesem Beruf kann man sehen, was am Tag geleistet wurde.

Weiterbildung
Für junge Menschen, die eine führende Position anstreben, steht in diesem Beruf einiges an Möglichkeiten offen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Fliesenleger/in, besteht die Chance eine Meisterschule zu besuchen, bei der man zum Abschluss den Meisterbrief erhält. Anschließend besteht die Möglichkeit zu studieren, evtl. Architektur oder Innenarchitektur, oder auch in Richtung Bachelor/Master gibt es noch viele Wege.

Fazit zum Berufsbild
Der Fliesenlegerberuf ist ein sehr schöner und abwechslungsreicher Beruf. Man hat viel mit Menschen zu tun, es kommt immer wieder etwas Neues. Kein Tag ist wie der andere! Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr gut und man kann dabei noch gutes Geld verdienen.

Bei der Ausbildungsplatzsuche ist zu empfehlen, sich bei den Betrieben mal persönlich vorzustellen. Mit einem Anruf alleine ist es nicht getan. Viele Betriebe würden vielleicht ausbilden, aber sie wissen nicht was auf sie zukommt. Deswegen einfach mal hingehen und nachfragen, ob sie ausbilden. Eine Liste unserer Ausbildungsbetriebe schicken wir auf Wunsch gerne zu.

Ausbildung
Das 1. Ausbildungsjahr wird an der einjährigen Berufsfachschule absolviert. Der Lehrling erhält eine einjährige Grundausbildung im Berufsfeld Bau. Ab dem 2. Lehrjahr erfolgt die Ausbildung im Betrieb und im Blockunterricht in der Berufsfachschule sowie im überbetrieblichen Ausbildungszentrum. 

Ausbildungsvergütungen:     

Vorvertragsjahr
51,00 € Taschengeld (Schüler)
10,25 € pro Betriebstag

2. Ausbildungsjahr / 1. betriebliches Ausbildungsjahr
1.200,00 €

3. Ausbildungsjahr / 2. betriebliches Ausbildungsjahr
1.475,00 €

Stand: 1. Mai 2018